Mittwoch, 4. Juli 2012

Post aus meiner Küche - Teil 2




Nachdem alle Päckchen der "Very Berry"-Aktion von Post aus meiner Küche gut angekommen sind, könnt ihr natürlich auch anschauen, was ich an meine Tauschpartnerin Elina geschickt habe. Zum Glück hab ich mich beim Salz für die Variante "Walderdbeersalz" anstatt Himbeersalz entschieden.  

 Die Rhabarber-Himbeer-Marmelade hab ich hier schon verbloggt.


Brombeerlikör vom letzten Herbst hat jetzt genau das richtige Aroma zum Genießen. Erdbeersirup hab ich dieses Jahr neu probiert, inspiriert von diesem Rezept.

Die Cranberry White Chocolate Cookies von anni wurden schon mehrfach von Fräulein Bagel angefordert. Dreimal hab ich sie schon gebacken und dabei ein wenig mit der Zuckermenge experimentiert. Sie schmecken schon recht süß, aber bei zu wenig Zucker laufen sie nicht mehr breit, sondern man hat unförmige Häufchen. Die Rezeptur hat sich beim Ausprobieren ergeben.

62,5 g (1/4 St.) geschmolzene Butter
75 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanillezucker
125 g Mehl
2 g Natron
1 g Salz
75 g grob gehackte weiße Schokolade
50 g getrocknete Cranberries







Donnerstag, 28. Juni 2012

Post aus meiner Küche - das Paket von Elina


Hurra, hurra - die Post war da!
Heute kam das Päckchen der lieben Elina an und ich war überrascht. Mitten beim Sauerkirschenentsteinen klingelte die Postfrau und überreichte mir mein Tauschpaket von Post aus meiner Küche.
Die Sauerkirschen mußten warten, da ich sowieso Hände waschen mußte, um die Tür zu öffnen ;)
Vorsichtig hab ich das Päckchen aufgemacht und heraus kam


Himbeersalz, Erdbeerlimespralinen und Sommerliebe Beerencurd. Sogleich war ich verliebt. Sommerliebe hieß letztes Jahr eine Marmelade von mir und Pralinen und Erdbeerlimes sind eine wunderbare Kombi. Beim Himbeersalz mußte ich schmunzeln, fast hätte ich auch welches für die Tauschaktion gemacht, aber dann ist es doch ... geworden (darf ich noch nicht verraten;)

Die Pralinen schmecken einfach toll. Mr. Muffin durfte auch eine probieren und erkundigte sich angelegentlich, ob da auch das Rezept mitgeschickt wurde. Tja, demnächst darf/soll/muß/kann/will ich auch Pralinen herstellen.
Auf dem Rezept zum Beerencurd steht, das es toll zu Hefegebäck schmeckt. Nun blieb mir nichts anderes übrig, als die Kirschen weiter warten zu lassen und schnell einen Hefezopf zu backen.



Wenigstens die Gehzeit des Hefezopfes hab ich für meine Sauerkirschen genutzt und 3 Gläser eingekocht. Den Hefezopf gab es dann als Nachtisch und Curd wird eine neue Bereicherung für das Sonntagsfrühstück.
Ganz vielen lieben Dank, Elina!


Montag, 25. Juni 2012

Grießbrei auf alte Thüringer Weise

Kennt Ihr den Rezepte Index?
Nein? Dann wird es Zeit. Wie oft hab ich mir gewünscht, meine Koch- und Backbücher am Computer nach den passenden Rezepten zu durchsuchen. Programmierende Singles haben sowas ja auf einem alten Sharp-Taschenrechner schon gehabt, allerdings nur mit 2 Kochbüchern. Für meine noch wachsende Sammlung von knapp 200 Büchern war der Speicher zu klein und die Handhabung zu umständlich, vom Erfassungsaufwand mal ganz abgesehen. So blieb nur: entweder, ich wußte noch, in welchem Buch ich das Rezept gesehen habe oder viel zu oft war ich dann online unterwegs und hab neue Rezepte ausgedruckt und die Kochbücher vernachlässigt. Glücklicherweise ändert sich das nun mit dem Rezepte Index.
Mit dem Projekt von Tina kann man in  Kochbüchern stöbern, nach  Rezepten suchen und seine eigenen Bücher erfassen. Eine Supersache, bei der ich neben vielen weiteren Foodbloggern natürlich gleich mithelfen wollte, nicht nur für mich ;)

Beim Erfassen von Kochbüchern für die Datenbank war auch dieses Kochbuch dabei, aus dem ich schon einiges gekocht habe. Der Schleizer Gulasch ist eines meiner Lieblingsgerichte und wird bei passender Gelegenheit auch verbloggt.

Aus diesem Buch möchte ich Euch heute ein leckeres, leichtes einfaches Gericht vorstellen. Grießbrei steht auf dem Speiseplan ziemlich weit oben. Außer mir sind immer alle dafür, ihn zu Mittag haben zu wollen - auch unser Kater ;)


Man braucht auch keine Tüten mit Fertigzeugs dafür, so wie es mir der Einkauf im Supermarkt suggeriert, wenn ich am Backzutatenregal vorbei gehe :o)

Für 4 Personen braucht ihr

2 Liter Milch *(weil es leicht anbrennt, habe ich zuerst 100ml Wasser erhitzt und dann nur 1,9 Liter Milch zugegeben, dann setzt es nicht ganz so an)*
1/2 TL Salz

12 EL Grieß

6 EL Zucker
1 TL Zimt

50g Butter

Zunächst könnt ihr schon mal Zucker und Zimt mischen, sofern ihr keinen Zimtzucker auf Vorrat habt.

Milch und Salz werden erhitzt, kurz vor dem Kochen wird der Grieß eingerührt. Aufkochen lassen, dabei immer umrühren, sonst kocht es über und brennt an (das Anbrennen haben wir mit dem Wasser ein bischen minimiert).

Nun  wird der Brei auf die Teller verteilt, meine Teller waren wohl nicht zu groß, so daß es 6 Portionen geworden sind. Dann kommt die Zimtzuckermischung darüber und nun wird die Butter geschmolzen und gleichmäßig auf alle Teller verteilt.



Das ganze schmeckt übrigens auch kalt und wenn der Kater etwas abhaben möchte, dann kriegt er keinen Zimtzucker ab.


Montag, 18. Juni 2012

BBD#51 Bierbrot

Mit diesem Beitrag gratuliere ich Zorra zum 5. Geburtstag des BreadBakingDay's,  der jetzt das 51. Mal begangen wird. Angestoßen wird mit Bier :)

Das Bier-Brot entwickelt sich auch zum Klassiker, es kommt jeden Monat auf den Tisch. Viele fragen mich, wenn sie Bierbrot hören, "Schmeckt das? Wie?"

Es schmeckt! Und wie! Je nach Biersorte schmeckt es anders, aber keinesfalls nach Bier, lediglich beim Gehen des Teiges zieht eine leichte Bierfahne durch meine Küche.

Dieses Bierbrot ist ein Sauerteigbrot, d.h. man muß rechtzeitig daran denken, Sauerteig anzusetzen. Wer Brothermann, Siegfried oder ähnliches hat, kann sich daraus den Sauerteig ansetzen, ansonsten reicht auch 1 kg normaler Weizensauerteig aus. Für die Sauerteigkenner erscheint die Menge meines Anstellgutes reichlich, aber so komme ich bestens zurecht, indem ich meinen Weizensauer nach Art eines mit Männernamen versehenen Teiges aufbewahre, füttere und nach dem Füttern in 3 Portionen teile. Die Vorteile liegen auf der Hand:
1. Es kann nicht passieren, daß ich vergesse, einen Teil Sauerteig abzunehmen.
2. Ich habe nicht das Problem, daß mein separat geführtes Anstellgut zu viel und zu alt  wird. Und da alle guten Dinge drei sind:
3. Mit den Weizensauerportionen kann ich prima alle Kuchenrezepte backen, die mit Hermann und Co. zubereitet werden.
Der Nachteil ist, man hat immer recht viel Sauerteig, mehr wie ein Kilo, aber davon werden meist mindestens 2 Brote auf einmal gebacken und für mich ist es kein Nachteil. Wer kleinere Portionen braucht, kann die Rezepte durchaus halbieren.


Zutaten
Sauerteig (ca. 12 Stunden vorher angesetzt)
1 Portion (200g) Weizensauer (Brothermann, Siegfried, ASG etc.) 
500g Weizenvollkornmehl
500ml lauwarmes Wasser
Brühstück (ca. 2 Stunden vorher angesetzt)  
6 EL Kürbiskernen und 6 EL Sonnenblumenkernen, in einer Pfanne leicht geröstet, bis sie zu duften anfangen
2 gestr. TL Salz
150 ml heißes Wasser
Das Brühstück kann man in einem großen Kaffeebecher ansetzen
Quellstück (ca. 2 Stunden vorher angesetzt)
500g Weizenvollkornmehl
500ml Bier, z.B. Köstritzer Schwarzbier, ich habe es auch schon mit Warsteiner gebacken, dann schmeckt es milder.
350g Weizenvollkornmehl

Zubereitung 
Der Hauptteig wird aus Sauerteig, Brühstück, Quellstück und 350g Weizenvollkornmehl mit Knethaken geknetet, bis ein homogener Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselrand löst, das dauert ca. 5-10 Minuten.

Den Teig in der verschlossenen Schüssel 30 Minuten ruhen lassen. Der Teig ist sehr weich und gut für Kastenformen geeignet. Zwei Kastenformen (klein und groß) einfetten. Den Teig in die Formen geben und ca. 1-2 Stunden ruhen lassen bzw. solange bis der Brotteig gut aufgegangen ist.


Backofen auf 250°C Umluft vorheizen.

Die Brote mit Wasser einsprühen und in den vorgeheizten Ofen geben.
Zunächst 10 Minuten backen, dann Ofentür kurz öffnen, um Schwaden abzulassen.
Auf 220°C zurückdrehen und wieder 10 Minuten backen.
Dann auf 200°C zurückschalten und 10 Minuten backen.
Jetzt auf 180°C zurückdrehen, die Brote nochmal mit Wasser einsprühen und weitere 30 Minuten fertig backen.
Die Gesamtbackzeit beträgt eine Stunde. Die Brote klingen beim Dranklopfen hohl, wenn sie fertig sind.
Aus der Form nehmen und in ein Geschirrhandtuch eingewickelt abkühlen
lassen.

Bread Baking Day # 51 - Bread with beer for 5th anniversary / Brot mit Bier zum 5. Geburtstag! (last day of submission/Abgabeschluss July 1st, 2012)







Montag, 4. Juni 2012

Dulce de leche - Caramel

Dieses Rezept ist auch ein Klassiker aus meiner Küche, regelmäßig werde ich von Mr. Muffin und Fräulein Bagel bekniet, doch mal wieder Caramelcreme zu machen und auf den Frühstückstisch zu stellen.
Wenn ich ein Glas hinstelle, dann ist es in nullkommanix alle - es gibt da so gewisse Schleckermäuler :D)


Dulce de leche hört sich geheimnisvoll und kompliziert an, dabei ist es bloß eingedickte (karamellisierte) gezuckerte Kondensmilch. Das erste Mal hab ich mich an ein Rezept gehalten, das besagte, man solle die Blechdose ins Wasserbad stellen und kochen. Klappte ganz gut, aber dann war die Dose auf und nicht so dekorativ auf dem Tisch, verschenken konnte man das auch nicht und es gab Berichte von Leuten, denen die Konservendose beim Kochen explodiert ist !?


Also hab ich beim zweiten Mal ein paar leere Gläser genommen und die gezuckerte Kondensmilch eingefüllt, hat den Vorteil, daß man mehr machen kann;)
Schraubdeckel drauf und die Gläser im Wasserbad eine Stunde kochen. Abkühlen lassen, dann ziehen sich auch die Deckel zusammen und die Gläser sind dicht. Nur zu klein dürfen die Gläser nicht sein, sonst sind sie zu schnell leer.


Heute habe ich 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch auf 3 Gläschen a' 225ml und ein Glas mit 120 ml Inhalt aufgeteilt.
Das Caramel hält sich mindestens 4 Wochen, danach kann es passieren, daß der Zucker auskristallisiert, das Glas auf dem Foto ist vom letzten November, ihr seht ein paar Kristalle. Schmeckt aber immer noch.




Dienstag, 29. Mai 2012

Drei-Farben-Möhre-Bärlauch-Brot

Auf der Suche nach Brotrezepten mit Gemüse für den BBD#50 bin ich über dieses Rezept gestolpert und dachte, ja, sieht interessant aus; kann man was draus machen. Aber Grillbrot in italienischen Farben kann man es nicht nennen, es gibt viele Länder, die diese Farbkombination in ihrer Landesflagge haben.


Für die Bedingung Gemüse kam für mich spontan Möhre in Betracht in Verbindung mit dem "Frühlingsgemüse" ;) Bärlauch. Die Bärlauchsaison ist zwar schon vorbei, aber im Vorrat hab ich noch Bärlauchpaste aus dem Vorjahr gefunden, die noch haltbar ist (kühler Raum, lichtgeschützt im Karton verpackt und im Glas eine ordentliche Schicht Öl obendrauf).

 Für den Teig braucht ihr

600g Mehl Type 550
1 Pä. Trockenhefe
300ml lauwarmes Wasser
1 TL Meersalz

zusätzlich
1 Möhre
Paprikapulver, rosenscharf
3 TL Bärlauchpaste
etwas Streumehl


Mehl mit Hefe mischen, das Salz im Wasser auflösen und alles zu einem elastischen Teig verkneten. In der abgedeckten Schüssel für 30 Minuten ruhen lassen.

Nun den Teig in dreiteilen.
Den ersten Teil laßt ihr so, wie er ist, und legt ihn abgedeckt in einer Schüssel beiseite, damit er weiter gehen kann.
In den zweiten Teil kommt eine fein geraspelte Möhre und etwas rosenscharfes Paprikapulver (Menge müßt ihr probieren, hab ich "frei Schnauze" gestreut). Durch die saftige Möhre wird der Teig klitschig, so daß man noch Mehl unterkneten muß, bis die Konsistenz okay ist.
In den dritten Teil kommen 3 TL Bärlauchpaste, die ihr z.B. nach diesem Rezept herstellen könnt.

Nach einer kurzen Ruhephase werden alle 3 Teile zu langen Strängen gezogen und gerollt und ein Zopf geflochten.


Es sieht bestimmt auch interessant aus, wenn man die Teigsorten zu Platten ausrollt und aufeinander legt, so daß die Brotscheiben dann später ein Spiralmuster haben. Als "Brötchensonne" kann ich es mir auch gut vorstellen. Vielleicht habt ihr noch ausgefallene Ideen dazu?

Auf dem Blech mit einem Tuch abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Das Brot mit Wasser besprühen und in den Backofen geben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 180°C zurückdrehen und weitere 20-30 Minuten backen.

Paßt perfekt zum Grillen, für Partys und schmeckt super mit Bärlauchfrischkäse, den ihr aber auch ganz leicht aus Bärlauchpaste und Naturfrischkäse herstellen könnt.

Three Color Bread with Carrot and Wood Garlic

For the dough you need

600g flour, type 550 (with much gluten)
1 sachet dry yeast
300ml water, lukewarm
1 ts sea salt

additional
1 carrot
some powder of chili pepper
3 ts wood garlic paste
some flour

Mix flour with yeast, dissolve the sea salt in lukewarm water and knead all to an elastical dough. Cover the bowl and prove the dough about 30 minutes in the kitchen.

Now knead the dough again and trisect it. The first part comes back to the bowl. For the second part grate a carrot and knead it with some powder of chili pepper under the dough until it is orange or red. Maybe some additional flour is needed, because the carrot makes the dough gooky.
In the third part knead 3 ts wood garlic paste, which you can make for instance with this recipe. 

After a short resting phase stretch out all parts and wreathe it to a yeast plait. It rests for at least 30 minutes. Meanwhile heat up the oven to 200°C.

Sprinkle the yeast plait with water,  it comes into the hot oven for 10 minutes. Now back off the temperature to 180°C and bake the bread another 20-30 minutes.

Hefe und Gemüse




Samstag, 26. Mai 2012

Rhabarber-Himbeer-Marmelade


Eine köstliche Kombination aus säuerlichem Rhabarber und fruchtiger Himbeere, ein umwerfendes Rot und überhaupt könnte ich die Marmelade so löffeln.


In einem riesengroßen Topf (ca. 10 Liter Fassungsvermögen) habe ich 1250g geputzten und kleingeschnittenen Rhabarber gegeben, eine Tüte (750g) TK-Himbeeren dazu und obendrauf 2 Tüten a' 500g Gelierzucker 2:1 (den nehm ich immer, achte aber darauf, daß in der Zutatenliste kein Öl vorkommt, mit Öl  kann die Marmelade bei längerer Lagerung seifig schmecken, das muß nicht sein).
Nun steht das Ganze über Nacht rum, bis die Himbeeren aufgetaut sind und alles ordentlich Saft gebildet hat.

Am nächsten Tag kommt Zeitung auf die Arbeitsfläche und alles (Brett für den Topf, Kelle, Schaber, Trichter, Kochlöffel, Abtropfteller, Küchentuch, leere Schraubdeckelgläser) wird bereitgestellt.
Langsam wird die Masse unter Rühren mit einem großen Kochlöffel erwärmt und zum Kochen gebracht - man muss am Ende immer schneller rühren, Marmeladentropfen springen hoch und treffen ziemlich heiß auf. Wenn es sprudelnd kocht, fleißig weiterrühren und -kochen, bis die gewünschte Kochzeit von 4 Minuten (oder was auch immer auf eurem Gelierzucker steht) um ist.
Topf vom Feuer nehmen, auf das Holzbrett stellen und mit der Kelle die Gläser füllen. Alle nacheinander. Dann Küchentuch zum evtl. Randsäubern nehmen und die Gläser mit den passenden Deckeln verschließen und gut zudrehen.  Verschlossene Gläser werden auf den Kopf gestellt und ca. 3-5 Minuten so stehen gelassen. Dann wieder umdrehen, damit die Marmelade noch zurücklaufen kann.
Dreht der Deckel durch, dann einen anderen nehmen. Es ist eine ziemlich klebrige nervige Angelegenheit, wenn dann beim AufdenKopfStellen der Gläser die Marmelade alles "versaut" inklusive der schon verschlossenen Gläser.
Wenn die Marmelade lichtgeschützt aufbewahrt wird, bleibt die Farbe länger erhalten.
Den Schaber braucht ihr dann zum Schluß, um den Topf auszuschlecken. Seltsamerweise lockt der Duft aus der Zauberküche immer jemand an, der dann genau dann kommt, wenn der Topf leer ist. ;)

Manchmal (z.B. 2010 - schließlich koch ich nicht jedes Jahr die gleiche Marmelade) koche ich 1-2 Stengel Minze mit, die ich vor dem Abfüllen dann rausnehme.

Dienstag, 22. Mai 2012

BBD#50 Zucchinibrot / zucchini bread

 Zucchinibrot

Ein Klassiker aus meiner Küche, wird jedes Jahr gebacken, wenn die Zucchini "wuchern" - dieses Jahr gibt es gute Aussichten auf Unmengen. Ein schnelles Brot mit Hefe, das nicht so trocken daherkommt und welches auch die Zucchiniverweigerer lieben.


Zutaten
600g Weizen
300g Mehl Typ 405
oder 900 g Mehl (Typ egal)
3/8 l (375 ml) Wasser lauwarm
1 Würfel (42g) frische Hefe oder 2 Pä. Trockenhefe (Tipp vom 10.7.2012: wem das zuviel ist, der nimmt die Hälfte - werde ich in Zukunft auch machen)
1 TL Zucker
275g (ca. 3 kleine) Zucchini grob geraspelt
2 TL Meersalz fein
optional 2 TL "Bella Italia" (Pizzagewürz, Italienische Kräutermischung)

Zubereitung
Weizen mahlen und mit Mehl mischen. Salz (und optional die Kräutermischung) unter die geraspelte Zucchini rühren. Zucker und Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit einem Tuch oder Schüsseldeckel abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 min gehen lassen. Noch einmal gut durchkneten und in eine gefettete Form geben.
Man kann das Brot auch ohne Form backen, der Teig ist nicht zu weich.

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Dies dauert etwa 15 Minuten und ist zusätzliche Teiggehzeit.

Den Laib mit einem spitzen Messer kreuzweise ca. 2 cm tief einschneiden, mit Wasser besprühen und in den Ofen geben.
Nach 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 180°C zurückdrehen und 40 Minuten backen.
Das Brot aus der Form nehmen, nochmal mit Wasser besprühen und noch 10 Minuten ohne Form bei gleicher Temperatur backen.

Gesamtbackzeit: 60 Minuten



Zucchini Bread 

This is a classic of my kitchen, it will be baked every year at zucchini season - this year we hope for a mass of it. A smart bread with yeast, which is not so dry and my zucchini deniers love it.

Ingredients
600 g wheat, freshly ground
300 g flour typ 00
or 900 g flour of any typ
3/8 l (375 ml) water lukewarm
42 g fresh yeast or 2 sached dried yeast
1 ts sugar
275 g (ca. 3 small) zucchini rough grated
2 ts sea salt
optional 2 ts herbs for pizza (Italian mixed herbs)

Preparation
Mix the freshly ground wheat with flour and the salt (optional the herbs too) with the rough grated zucchini. Dissolve sugar and yeast in the lukewarm water and knead all ingredients to an elastical dough. Cover the bowl and prove the dough about 30 minutes in the kitchen. Knead the dough and give it into the greased loaf pan. You also can bake the loaf without a pan, the dough is not to soft.
Heat up the oven to 220°C. This takes about 15 minutes and is additional rest for the dough.
Carve 2cm low across the loaf with a knife, sprinkle it with water and now it comes into the hot oven for 10 minutes. Now back off the temperature to 180°C and bake the bread 40 minutes. Then take it out of the pan, sprinkle it with water and bake it without pan another 10 minutes at 180°C.
Overall baking time: 60 minutes

http://from-snuggs-kitchen.blogspot.de/2012/05/bbd50-bread-with-vegetables.html
BreadBakingDay#50-roundup

Montag, 21. Mai 2012

Rhabarber - Streusel

Mein ungeplanter Beitrag zur Initiative Sonntagssüß.


Für den BBD#50 wollte ich einen Rhabarber-Vanillezopf backen, nachdem ich Zwiebelbagel als nicht gut genug dafür aussortiert habe - aber dann sah die Rhabarberfüllung so flüssig auf dem festen Hefeteig aus, daß ich kurzfristig umdisponiert habe und die Rhabarberfüllung zurück in die Schüssel beförderte, so daß der Hefezopf lediglich mit bischen Vanilleschmand aromatisiert wurde.

Schnell Streusel bereitet und ein neues Rezept kreiert. Der Kuchen sah nach dem Backen weich aus, behielt aber die Form, lief nicht breit und schmeckte am nächsten Tag noch genausogut.

Ihr braucht

600g Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten
150g Zucker
Rhabarber in ein Sieb geben, eine Schüssel drunter stellen und den Zucker obendrüber streuen, damit der Rhabarber für 2 Stunden saften kann.  (Mit dem Saft könnte man noch einen Pudding kochen oder Gelee)
In einer Schüssel einen Becher Schmand mit 3 EL Vanillezucker verrühren, dazu den vorsichtig abgetropften  Rhabarber (ein wenig feuchter Zucker lag noch obenauf) aus dem Sieb dazumischen.
Jetzt die Streusel bereiten aus
250g Margarine 
200g Zucker
 50 g Vanillezucker
 1 Pr. Bourbonsalz (reines Meersalz geht auch)
400g Mehl (für einen nussigen Geschmack waren es bei mir 200g Mehl und 200g frisch gemahlener Weizen)
Eine 26er Springform mit Backpapier auskleiden, ca. 2/3 der Streuselmasse hineingeben und als Boden und kleinen Rand festdrücken.
Die Rhabarbermasse darauf verteilen und die restlichen Streusel drüberstreuseln.
Ab damit in den Backofen für ca. 40 Minuten bei 180°C Umluft.

Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und mit einem zweiten Paar Hände (macht sich besser!) und zwei Tortenplatten den Kuchen aus Form und Backpapier schälen.


Natürlich paßt dieser Beitrag auch super zu den Rhabarberwochen von Orangenmond.


Mittwoch, 16. Mai 2012

Kirsch-Bagel

Bagels werden hier immer gerne gegessen, am liebsten noch warm. Meist belegen wir sie herzhaft mit Lachs, diesmal fand ich die Idee, Bagels für Süßes zu backen, ganz reizvoll und habe etwas experimentiert. Das Rezept für Cranberrybagels von Brigitte lieferte nur die Idee, es hat mir dann doch nicht so ganz zugesagt, deshalb habe ich mein Standardrezept etwas abgeändert und Sauerkirschbagels gebacken.

 Man braucht

500g Weizen, gemahlen
500g Mehl (Typ 405)
2 Pä. Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe
5 EL Zucker
2 EL Zimtzucker 
525 ml Wasser
1-2 TL Salz
125 g getrocknete Sauerkirschen, kleingeschnitten.

außerdem

1 EL Zucker
1 großer Topf mit Wasser

Zubereitung

Sauerkirschen achteln, Weizen mahlen.
Salz im Wasser auflösen. Wenn ich frische Hefe habe, teile ich das Wasser in 400ml für die Hefe und 1/8 l für das Salz.
In einer großen Schüssel Mehl mit Zucker und Hefe vermischen, das Wasser dazugeben und alles zu einem Teig verkneten, ca. 5-10 Minuten mit den Knethaken.
Jetzt die Sauerkirschen von Hand unterkneten.
Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten ruhen lassen, kurz vor Ende der Gehzeit Wasser mit 1 EL Zucker in einem großen Topf aufkochen und leise köcheln lassen.
Ofen auf 190°C Umluft vorheizen. Bleche mit Backpapier belegen.
Teig kurz verkneten, in 24 Portionen teilen, pro Portion eine Kugel machen, mit dem Finger ein Loch bohren und zu einem Teigring formen.

Auf  ein Blech passen 9 Bagels, diese werden vorbereitet.
Wenn alle 9 Bagels geformt sind, kommen sie nacheinander für 1/2 - 1 Minute in das heiße Wasser, so daß die Bagels noch schwimmen können (3-4 Stück pro Durchgang). Zuerst sinken sie auf den Boden, wenn sie oben schwimmen, kann man sie mit dem Schaumlöffel herausnehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Nun kommen sie für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Währenddessen das nächste Blech Bagels vorbereiten.
Sie lassen sich nach dem Abkühlen prima einfrieren.
Mit Marmelade oder auch nur mit Butter bestrichen schmecken sie sehr lecker. 24 Bagels sind viel für 4 Personen, aber 14 Stück habe ich eingefroren und backe sie bei Bedarf auf.

Montag, 7. Mai 2012

Schokoladiges aus der Zauberküche


Es folgen die letzten Köstlichkeiten aus dem Schokoladenpaket, Walnuß-Liebe und Schoko-Gewürz-Häppchen.

Walnuss-Liebe

135 g Blockschokolade
  80 g halbe Walnüsse
  2 TL "Alles Liebe" (Gewürzmischung von Sonnentor)

Schokolade im Wasserbad schmelzen, das Gewürz unterrühren, die Nüsse hinzugeben und gut mit der Schokolade ummanteln. Die Nußhälften einzeln auf ein Blech oder Abtropfgitter legen. Den Schokoladenrest in Förmchen geben und trocknen lassen.



Gewürz-Schoko-Häppchen

100 g Kuvertüre oder Blockschokolade (verschiedene Sorten)
    1 g Salz (mit oder ohne Kräuter, Blüten, Gewürze, das Schokoladensalz kann ich mir gut mit weißer Kuvertüre vorstellen) oder
1-2 TL "Alles Liebe" (Gewürzmischung von Sonnentor)

Schokolade im Wasserbad schmelzen, das Gewürz (eins pro Sorte Schoki) unterrühren und in Förmchen geben oder auf ein mit Papier belegtes Blech streichen. Trocknen lassen und vorsichtig aus den Förmchen nehmen, die Schokolade auf dem Blech brechen oder schneiden. 



Schokoladensalz

Mal etwas aus der Gewürzküche, auch kreiert für Post aus meiner Küche



Über Kaffee gestäubt, in Schokolade eingehüllt, für Cookies oder auch für Bratensauce und ... natürlich auch eine hübsche Geschenkidee ohne viel Aufwand.

100 g    Bourbonsalz (Salz mit Bourbonvanille)
  10 g    Kakao
    5 g    Zucker
  1 Pr.    Zimt
  1 Pr.    Kardamom



Alles abwiegen oder -messen, verrühren und in Gläser füllen.


Sonntag, 6. Mai 2012

Schoko-Licor-43



Für meine Tauschpartnerin Katja von der Schokoladenaktion Post aus meiner Küche  kreierte ich diesen Likör, nachdem ich ganz viel Schokoladensauce gezaubert hatte. Es blieben einige Gläschen zum Ausprobieren übrig. An Schokoladenlikör habe ich mich schon hin und wieder ausprobiert, aber keiner traf meinen Geschmack oder mußte immer kurz vorm Servieren nochmal geschüttelt werden. Diese Schokoladensauce ist nicht so dickflüssig wie meine Standardvariante und daher schien sie mir für Likör ideal. Also Barschrank auf und einen exquisiten Likör ausgewählt, der meist mit Milch getrunkene spanische Licor 43 schien mir passend. Das Rezept ist ganz einfach, wenn man Schokoladensauce vorrätig hat.

250 ml Schokoladensauce (auf dem Foto stehen im Rezept 500 ml, aber das ist ein Druckfehler)
150 ml Licor 43

in eine Weithalsflasche füllen, schließen und gut schütteln. Vielleicht durch ein Sieb gießen, manchmal sind in der Schokosauce noch kleine Klümpchen übrig. In hübsche Flaschen abfüllen und fertig.

Gut gekühlt schmeckt es wie flüssige Schokoladenpralinen.

Schmeckt auch superlecker mit anderen Likören und Spirituosen. Nächste Woche bekommt ein Freund Schoko-Rum-Likör, Schoko-Kaffee-Likör habe ich auch schon probiert und mit Cointreau, Calvados, Kirschwasser oder Amaretto kann ich es mir auch gut vorstellen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Schokoladensauce

es bleibt schokoladig. Schokoladensauce bzw. -sirup koche ich ja hin und wieder. Paßt super zu Eis und ähnlichen Leckereien und manchmal erwischt man jemanden, der heimlich mit einem Löffel bewaffnet, am Kühlschrank steht. Für die Schokoladentauschaktion von Post aus meiner Küche wollte ich auf jeden Fall auch Sauce machen, nur das Rezept war verlegt. Der Rechner hatte schon Feierabend, da blieb nur noch der Blick ins Bücherregal, bei Cynthia Barcomi hatte ich eine Schokoladensauce gesehen.

Auf jeden Fall wollte ich viel Schokoladensauce, also habe ich die Mengen und Verhältnisse verändert und ein neues Rezept daraus gemacht, am Ende waren es 2,7 Liter Schokoladensauce. Hört sich viel an, aber ein Teil wird weiter verarbeitet zu leckerem Likör. Und ich teste gerade die Haltbarkeit der verschlossenen Gläser.

Hier ist das Rezept: 















Schokoladen - Liebe



oder wie aus Cantuccini neue Kekse werden. Die tolle Schokoladentauschpaketaktion von Post aus meiner Küche wollte vorbereitet werden. Ein Rezept war schon rausgesucht. Schokoladen Cantuccini für Schoko Junkies sollten es werden. Rezept lag bereit, ausgedruckt gleich für 2 Portionen, irgendwie dachte ich, hm, zum probieren dann doch bischen viel, also wieder zurückgerechnet auf eine Portion und dann Zutaten bereit gestellt, Butter und Schokolade geschmolzen, Teig bereitet, geknetet und huch - ziemlich flüssig noch der Teig, Grübel, Schock  - Butter und Schokolade waren die Menge für die doppelte Portion - Mist, Walnüsse reichten nur noch für die einfache Menge, zum Neuknacken keine Zeit - was nun ?!?!?
Mehl dazukneten, bis der Teig annehmbare Konsistenz hat und ein neues Rezept erfinden. Teig teilen, eine Hälfte mit dem genialen Schokoladengewürz "Alles Liebe" verkneten, der Rest bleibt so und wird verziert. Kühlgestellt und dann gings los. portioniert, Kugeln geformt und mit halben Walnüssen oder Kuvertüretropfen dekoriert.


Die Hälfte mit dem Gewürz wurde flachgedrückt. Gebacken und für lecker befunden. Sehr lecker sogar.


Heute gibt es diese Kekse gleich nochmal, diesmal mit Vollmilchschokolade und ausschließlich mit Gewürz, die kamen bei allen Testern super an. Selbst der Kater schlich um die Keksdose, die wir mit auf die Terrasse genommen haben und wollte probieren. Ein Keks reichte ihm, die Gewürzmischung ist nicht so sein Ding, zum Glück.
Ein wenig mehr Backpulver hab ich heute probiert und den Teig gleich zu Rollen geformt und kühlgestellt. Dann muß ich nachher nur noch Scheiben schneiden, spart Zeit.
Gebacken sind die heutigen, aber Zartbitterschokolade ist besser, da werden sie dunkler. Und die handgemachten schauen besser aus als die zeitgesparten ;-)




Sonntag, 22. April 2012

Rhabarber-Kaltschale


Für dieses Rezept friere ich jedes Jahr Rhabarber ein, damit wir es nicht nur zur Rhabarberzeit genießen können.
Einfach, sehr gut vorzubereiten, lecker und hält sich einige Tage im Kühlschrank.

Es werden in einem großen Topf 500g Rhabarber, fertig geputzt und kleingeschnitten (etwas weniger geht auch, unser Rhabarber ist noch nicht so weit und so hatte ich diesmal nur 360g) mit 5 EL Zucker, 1 EL geriebene Zitronenschale (oder 1 Päckchen "Finesse") in einem Liter Wasser zum Kochen gebracht und einige Minuten gekocht, bis der Rhabarber zu zerfallen anfängt.
Ein Päckchen Vanillepuddingpulver wird in wenig Wasser angerührt und mit Bittermandelaroma (1 TL von dem Aroma aus dem Reformhaus oder einige Tropfen aus diesen Glasröhrchen vom Supermarkt) verfeinert. In die kochende Mischung geben und nochmal kurz aufkochen lassen.
Vom Feuer nehmen und 200 ml Weißwein oder Apfelsaft unterrühren. Topfdeckel drauf und abkühlen lassen. Wenn es kalt ist, kommt die Kaltschale in den Kühlschrank.



Gegessen wird sie traditionell mit Zwieback, der hineingebröckelt wird. Getoppt werden kann es mit etwas Schlagsahne, ist aber kein Muß.
An warmen Tagen schmeckt sie besonders gut und läßt sich auch prima auf Arbeit mitnehmen.
Man kann es natürlich auch als Dessert essen.


Mittwoch, 18. April 2012

Pizza Bella Kirschfrau

Heute gibt es mal wieder Pizza, aber dazu braucht man keinen Pizzaservice - selbstgemacht heißt die Devise. Der Teig reicht für 3 runde Pizzen (30cm) und wird von jedem selbstbelegt. Mit Tomatensauce, die ganz fix geht und nebenher noch ein paar kleine Döschen zum Basteln abwirft, Zwiebel, Mozzarella, Gurke und natürlich extra viel Käse, vielleicht auch noch Mais, Champignons und Grano Padano.

In English this recipe follows below the German text.

Zunächst der Teig

250 g Weizen, frisch gemahlen
250 g Mehl, Typ 405
(oder 500g Mehl)
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL "Bella Italia" (Pizzagewürz, Italienische Kräutermischung)
in einer großen Schüssel vermischen
2 EL Olivenöl
dazugeben
1 TL Salz
in
300 ml Wasser, lauwarm
auflösen und alles mit Knethaken zu einem Teig kneten (ca. 5 min).
Dann mit der Hand weiterkneten und evtl. noch etwas Mehl unterarbeiten,
bis der Teig optimal wird, d.h. nicht sehr klebrig und wunderbar elastisch.
Abdecken und 30 Minuten in der Küche ruhen lassen.
Dann nochmal durchkneten und entweder gleich verarbeiten oder ab in den Kühlschrank oder an einen anderen kühlen Ort. Dort kann er bis zu 2 Tage ruhen, aber heute hat er nur 4 Stunden.

So sah der Teig heute nach der Ruhezeit im Warmen aus.

Wenn die Pizza gebacken werden soll, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, etwas aufwärmen lassen, während man den Belag vorbereitet und die Sauce herstellt.
Das geht so:
Für eine Pizza (also 3mal machen, am besten auch in 3 Schälchen, wenn jeder seine Pizza selbst macht) verrührt man
1 Dose (70g) Tomatenmark, das sind die ganz kleinen Dosen für unter 20 Cent.
50 - 60 ml Wasser, jenachdem, wie flüssig die Sauce werden soll, auch ein wenig mehr.
1 TL "Bella Italia" (Pizzagewürz, italienische Kräutermischung).

Nochmal durchkneten und 3 Teile darausmachen.
Auf jedes Pizzablech 1 TL Olivenöl geben und die Form damit einfetten.

Backofen auf 250°C vorheizen. Pizza mag es heiß und kurz.

Nun den Teig auf das Blech geben und einen runden Boden formen, evtl. mit einem Backroller und den Teig dabei auch mal wenden. Das nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, weil der Teig sich immer wieder zusammenzieht. Wichtig ist, daß keine Löcher im Boden entstehen.
Die Sauce auf den Teig streichen und nach Belieben belegen mit Zwiebelringen, Gurkenscheiben, Tomatenscheiben, Mozzarella, Mais, Champignons, wer mag auch Salami oder Schinken. Wenn gewünscht, dann noch etwas Kräutermischung drüberstreuen, aber in Teig und Sauce sind genug davon und mit viel Käse bestreuen.

Ab damit in den heißen Backofen und 12 Minuten backen.

This is my first recipe in English

Pizza Bella Kirschfrau



Today we have pizza at lunch, no pizza man is needed – the motto is „Do it yourself“. The dough suffices for 3 pizza (diameter: 30 cm) and every one surfaces its oneself. With tomatoe sauce, which is smart fixed and brings some little tins for handicraft, onion, mozzarella, cucumber and of course ever so much cheese, maybe sweetcorn, mushrooms, grano padano and pizza cheese. 
First the dough

250 g wheat, freshly ground
250 g flour (or 500 g flour)
1 sachet dry yeast
1 tb herbs for pizza (Italian mixed herbs)
mix in a big bowl
add 2 tb olive oil.
Dissolve 1 ts salt in 300 ml water, lukewarm
and add it to the dough, knead it about 5 minutes with dough hooks, then manually. Maybe some additional flour is needed, the dough must be not sticky but wonderful elastical. Cover the bowl and prove the dough about 30 minutes in the kitchen. Knead the dough and make the pizza now or put the dough in the refrigerator or another cool place. Here it rests up to 2 days, but my dough today rests only 4 hours. 
To make the pizza, take the dough out of his cool rest place into the kitchen again. It warms up, while you make the tomatoe sauce und prepare the pizza covering.

So you make the sauce: 
For 1 pizza (make it thrice, best in 3 little bowl, so every make its pizza oneself) you mix
1 tin (70g) tomato paste (twice concentrated) 
50 – 60 ml water, depending on how liquid the sauce is made, a little bit more water. 
1 tb herbs for pizza (Italian mixed herbs)
Now knead the dough again and trisect it. Take 3 pizza baking tray (30cm diameter) and grease every tray with 1 ts olive oil. 
Heat up the oven to 250°C, pizza likes it hot and short.
Now put the dough on the tray and form a round pizza base. It takes some time, because the dough is shrinking. Attention: at the base should be no hole. Spread the sauce on the pizza base and surface it at will with onion rings, slices of cucumber, slices of tomatoes, mozzarella, sweetcorn, mushrooms, maybe salami or ham. If you like, rub some Italian mixed herbs over the surface and now the cheese, much cheese.

Into the hot oven and bake it 12 minutes.

bread-baking-day-49








Sonntag, 15. April 2012

Walnuss-Mandel-Kuchen

Lange lag der Kuchen von Kochtopf auf meiner Nachbackliste, nun habe ich es endlich geschafft. Allerdings mit ein paar kleinen Abwandlungen.
Der Geschmack ist WOUW und ich habe 8 Sterne von Mr. Muffin bekommen, der mich daraufhinwies, dass es nur ein Hotel auf der Welt gibt, das 7 Sterne besitzt.



Walnüsse gibt es hier mehr als genug und ich hatte noch 200g gemahlene übrig, weil ich die beim Multitaskingküchentag mit 4 Rezepten gleichzeitig einfach vergessen habe und dadurch die Tortenböden verkorkst waren und zu einer einmaligen Quarkspeise umfunktioniert wurden, aber das ist eine andere Geschichte.
Weil ich mehr Backpulver genommen habe, dachte ich mir, vorsichtshalber nehme ich eine größere Backform (22 cm), deshalb sieht der Kuchen ein bischen flach aus.

Hier kommt mein Rezept:

Zutaten

Teig
150 g Vanillezucker (d.h. Zucker mit gemahlener Vanille vermischt, man kann natürlich auch mit Vanille aromatisierten Zucker und eine Vanilleschote nehmen, aber Vanillezucker hab ich immer im Haus, den mach ich kiloweise)
125 g Butter (etwas weniger als im Originalrezept, aber dafür brauch ich das Stück Butter nur zu halbieren)
2 Eier
200 g Walnüsse, gemahlen
1 TL Backpulver (unter die gemahlenen Walnüsse gemischt, auf Mehl hab ich verzichtet, dafür etwas mehr Nüsse genommen)
75 g Mandeln, gehackt
50 ml Amaretto

Dekoration
100 g Schokolade (da hab ich mich für einfache Vollmilchschokolade entschieden, die mußte weg)
25 g Kokosfett (Palmin läßt sich da prima dosieren)
13 halbe Walnüsse

Zubereitung


Backofen auf 160°C Umluft mit Unterhitze vorheizen und den Boden einer Form (18cm oder 22cm) mit Backpapier belegen.
Butter zimmerwarm werden lassen und mit Zucker schaumig rühren, danach die Eier einzeln unterrühren und die Walnuß-Backpulver-Mischung zugeben.
Dann die gehackten Mandeln kurz unterrühren und den Amaretto zugeben.
Den Teig in die Form geben und ca. 60 Minuten backen.
Auskühlen lassen.
Kokosfett und Schokolade auf kleiner Flamme schmelzen lassen, dabei gut umrühren, die Schokolade klebt am Topfboden. Es macht auch nichts, wenn ein paar Klümpchen bleiben, sonst muß man lange warten und rühren - es darf ruhig auch selbstgemacht aussehen ;)
Den Kuchen mit der Schokolade bestreichen und mit den halben Walnüssen dekorieren.



Unser Kuchen hatte etwa 24 Stunden zum Ausruhen und schmeckte wunderbar. Mit etwas Schlagsahne noch besser, die bildet einen hellen (optisch und geschmacklich) Kontrast zu den dunklen Nüssen.

Das war unser Sonntagskuchen für die Initiative Sonntagssüß.

Mittwoch, 11. April 2012

Bärlauchfrischkäse

Zutaten:

500g Magerquark
200g Schmand
200g Schlagsahne
1 TL Salz
50g Bärlauchblätter



Zubereitung:

Bärlauch waschen, trockentupfen und fein hacken (mit einem "altmodischen" Wiegemesser geht das prima)

Quark und Schmand mit dem Salz verrühren, Bärlauch dazugeben.

Sahne steifschlagen (geht auch ohne "Sahnesteif"-pulver)

Die Sahne unter den Rest heben und alles gut mit einem Löffel oder Schneebesen mischen.

Nun ein Tuch (sauberes Geschirrtuch, Passiertuch - ich nehme eine Stoffwindel, die ich eigens für Küchenzwecke angeschafft habe) in ein Plaste-Sieb (Nudelseiher) legen, eine Schüssel oder einen tiefen Teller drunterstellen und die Masse auf das Tuch geben. Abdecken und über Nacht (ca. 12 Stunden) in der Küche stehen lassen.

Es sondert sich Molke ab, die von Teller oder Schüssel aufgefangen wird. Am nächsten Morgen dann die fester gewordene Masse in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Schmeckt jetzt schon lecker, gewinnt aber noch durch eine Reifezeit von 2 Tagen an Geschmack.



Fotos kommen noch dazu, wenn ich wieder Frischkäse herstelle.